Dienstag, 03.09.2013

elefantenreiten, Dschungel und Massage

Cochi haben wir am Vormittag verlassen und es gab eine weitere lange Anreise mit dem Bus nach Periyar. Ich erspare mir und den Lesern eine detaillierte Beschreibung der Gebirgsfahrt. Es wiederholt sich alles und ja, man gewöhnt sich an die Fahrweise. Wenn es eng wird, blos nicht stehen bleiben. Dann stockt es. Ein PKW hat es wirklich geschafft, unseren Bus zum Stillstand zu bringen, weil er im Gegenverkehr abgebremst hat. Wäre er weiter Gefahren, dann hätte es wie immer geflutscht. Unser Empfang hier war einmalig. Elefant, Schlagzeug und die ganze Belegschaft standen Spalier. Ich kann leider vom iPhone keine Bilder einstellen. Das gibt die Software vom Blog nicht her. Ich reiche diese aber nach, sobald wir in Dtl. Sind und ich wieder einen PC habe. Unsere Unterkünfte waren ja schon immer gut, aber sie werden von mal zu mal besser. Jetzt haben wir fast einen ganzen Park für uns alleine hier im Gebirge. Alles tolle kleine Häuschen. Pool, Massage, ein grandioses Restaurant, Einfach toll und einmalig. Heute war wecken ganz früh. 6:00 Uhr. Da war es Dtl. gerade mal halb 3. kurz einen Tee und Keks und dann ging es auf einen Stausee hinaus, um das Erwachen der Tierwelt zu beobachten. Es war ein tolles Erlebnis. Sogar ein paar Tiere haben wir gesehen. Bison, Elefant und Adler. Die leben hier auch wirklich wild. Danach gab es Frühstück und dann ging es zum Elefantenreiten. Annett, Fae und Kai haben einen zusammen genommen. Kurz nach dem aufsitzen bekam ich in der linken Hüfte einen Krampf. Man sitzt da so breitbeinig drauf, dass man sich auch nicht groß anders setzen kann. Aufstehen ging auch nicht und runter ging nicht, da wir schon unterwegs waren. Irgendwie ging dann de Schmerz vorbei und es war schön. Hat aber gewackelt wie ein großer Pudding. Meine beiden Frauen sind gerade auf Dschungeltour. Tim und ich gehen nachher zur Massage. Rest des Tages wird Freizeit. Morgen geht es dann zur vorletzten Station. Wir fahren wieder Richtung Meer und verlassen die Berge dann endgültig. Der Ort unserer morgigen Reise ist Kanjirapally.
Sonntag, 01.09.2013

Anreise Kochi

Die Fahrt über die Gebirgsstrasse war ein Erlebnis in zweierlei Hinsicht. Wunderschöne Aussichten gepaart mit neuen physikalischen Erkenntnissen. Auf der Abfahrt machten wir Rast an einem Aussichtspunkt, von dem man nicht nur die einheimischen Affen, sondern auch die Berge sehr gut sehen konnte. Kurz nach dem Ausstieg waren die Berge weg. Nebel. Aber nicht so wie bei uns, sondern richtige Waschküche. 35 Grad Celsius und 90 Prozent Luftfeuchtugkeit. Eine Kombination, die einem Europäer die Atmung fast unmöglich macht. Aber eben doch ein tolles Erlebnis. Dann weiter bergab. Die Straße hat gerade so für einen Bus und einen PKW im Gegenverkehr gereicht. Und das war manchmal schon verdammt eng. Keine Ahnung, wie unser Busfahrer das hinabkommen hat, als auf einmal 2 Busse gleichzeitig und entgegenkamen. Einer der 3 muss faltbar gewesen sein. Einmal kurz gehupt und dann war es auch schon vorbei. Und der Fahrer fährt weiter, als wäre es normal. Keine Aufregung oder sonstige Reaktion. Aber den Sicherheitsgurt, den hatte er angelegt. Weder davor noch danach, hat er sich angeschnallt. Am Abend kamen wir dann in Kochi an. Seit dem Grenzübertritt von Karnataka nach Kerala fällt auf, dass es hier viel sauberer ist. Die Häuser sind größer und man fühlt sich fast nicht wie in Indien. Willkommen im Kommunismus. Die gestrige Strecke betrug lediglich 220 km. Gefahren sind wir 10 Stunden. Hier lernt man Entfernungen neu kennen. Das Hotel ist wieder ganz toll. Nur die Zimmer waren mit 15 Grad doch etwas zu kalt. Man bekommt immer einen richtigen Schock, wenn man aus dem Hotel raus geht. Auch hier haben wir über 30 Grad aber auch über 80 Prozent Luftfeuchte. Alles ist Klamm und nix mehr trocken. Aber es ist herrlich. Heute waren wir schon in einer Kirche, es wurde kurz gesungen und den Fischern haben wir zugesehen, wie sie die Netze einholen. Man muss sich das so vorstellen, dass sie mit riesigen Netzen und einem Gerüst das Netz am Rand absenken, zehn Minuten warten und es dann wieder hoch holen. Der Dang wird dann gleich am Stand verkauft. Einen Delphin haben wir auch gesehen. Heute Abend ist dann noch das Chorkonzert und morgen früh geht es auch schon weiter. Sobald wieder Interner zur Verfügung steht, melde ich mich wieder.
Freitag, 30.08.2013

Hotelanlage Silverwood

Als nächstes Etappenziel hatten wir eine wunderschöne Hotelanlage in Wayanad. An einem Stausee lag versteckt im Urwald unser Resort. Wir hatten alle Appartements mit Blick auf den Stausee. Im Hintergrund hohe Berge, die von der Sonne angestrahlt wurden. Wunderschön. Ein kleiner Abendspaziergang rundete den Tag ab. Wir gingen durch den Wald zum See hinunter, trafen einige Einheimische Bewohner und erfreuten uns an der Fauna. Viele wunderschöne Blumen und Blüten. Zum Baden ist der See nicht geeignet. Zu viele exotische Tiere im Wasser. Wir haben auch ein Hinterteil von einer Echse oder Schlange gefunden und ich wäre nicht scharf darauf, den Rest des Reptiels im Wasser zu begegnen. Leider blieben wir nur eine Nacht und am nächsten Tag ging es bei Zeiten mit dem Bus weiter. Die Reise versprach interessant zu werden, da wir nun weiter durch das Gebirge fuhren in Richtung Cochin.
Mittwoch, 28.08.2013

Markterfahrung in Mysore

Bevor die Erinnerung verblasst, schnell ein paar Eindrücke vom Markt: Der Weg zum Markt ist ein reines Überlebensabenteuer. Die fahren wann sie wollen, wo sie wollen und wie sie wollen. Man muss als Fußgänger höllisch aufpassen. Es stinkt nach Abgasen, das ist abscheulich. Mittendrin, zwischen all dem Beton und Teer und Dreck sind Kühe auf der Strasse. Was zum Geier fressen die hier? Der Markt selber ist eine riesige Halle. Überall bunte Gemüse, Blumen, Düfte und Gewürze. Ein nicht überschaubarer Wust von Menschen. Und immer wieder die netten Leute, die einem nicht von der Pelle rutschen. Ich nehme an, für die dort waren wir eine Freakshow. Alles weiße Menschen. Die haben hier nicht so viele Touristen. Auf jeden Fall war der Marktbesuch nicht das, was sich Annett erhofft hat. Leider kein gemütlicher Einkaufsbummel über einen Wochenmarkt. Ach ja, Wochenmarkt: dieser Markt hat 24/7 geöffnet. Unvorstellbar. Jedenfalls sind wir wieder im Hotel. Wir Duschen nun schön, essen Abendbrot und werden dann heute Abend einen Cocktail an einer der Hotelbar's schlürfen. :-)
Mittwoch, 28.08.2013

viele Erlebnisse

Nach unserer Landung in Bengaluru ging es mit dem Bus 170 km weiter nach Hassan - unserer ersten Station für 2 Tage. Das Resort war sehr schön angelegt mit vielen hohen Palmen, Büschen und sonstigem Gewüchs. Die einzelnen Zimmer waren in eingeschossige Häuser aufgeteilt. Alles sehr schön und sauber. Abends gab es ab 19:30 Uhr ein sehr leckeres, landestypisches Abendessen. Die Kinder hatten viel Spass im Pool und da man doch noch von der Reise sehr geschafft war, gingen wir bei Zeiten in's Bett. Am nächsten Tag war wecken um 07:00 Uhr, 07:30 Uhr Frühstück und 08:30 Uhr ging es los. Wir besichtigten 2 Tempel in Belur und Halebid. Der Weg ist jedesmal gekennzeichnet vom landestypisches Straßenbild. Wie muss man sich das vorstellen? In Indien spielt sich das Leben in den Städten überwiegend auf der Strasse ab. Sehr viel Dreck, Plastik, Armut und viele kleine Strassengeschäfte, in denen man vom Ei bis zum Traktor alles bekommt. Mir ist es leider nicht möglich, Bilder einzustellen. Man kann das nicht beschreiben, man muss das erleben. Am letzten Abend im Resort gab es noch ein wenig Show. Ein Zauberer mit wirklich coolen Tricks und ein Schattenspiel, von dem niemand etwas verstand. Es ging um Religion, Kampf und Tod. Also wie RTL, nur ohne Fernbedienung zum umschalten. Heute, Mittwoch, ging es aus Hassan weg nach Mysore. 900.000 Einwohner leben hier und auch hier bietet sich das gleiche Straßenbild. Dreck, Armut, ständiges Hupen und viele Händler mit ihren Waren. Auf dem Weg haben wir uns einen 18 Meter Höhen Monoliten angesehen. Dieser steht auf einem Granitberg, in den mehr als 600 Stufen von Hand geschlagen wurden, damit man zu der Statue gehen kann. Der Aufstieg war echt anstrengend - große Hitze und fast senkrecht stehende Sonne. Da man alle Tempel nur barfuß betreten darf, war selbst das laufen auf den heißen Steinen mitunter etwas schmerzhaft. Für 800 Rupien konnte man sich auch hoch tragen lassen. Eine Art Senfte haben dann 4 Männer mit zu tragender Person den Berg hinauf getragen. Anschließend ging es weiter Richtung Mysore. Noch ein kurzer Zwischenstopp an einer Zuckerrohr"Fabrik" und dann waren wir auch schon da. Im Hotel The Park Qurom. Es geht heute Abend dann noch auf einen Obst- und Gemüsemarkt und morgen sehen wir uns den Palast in Mysore an und einen weiteren Tempel.
Sonntag, 25.08.2013

erste Etappe

Die erste Etappe haben wir gemeistert. Nach 6 Stunden Flugzeit und ständigem essen und trinken sind wir gut in Dubai gelandet. Hier haben uns ein riesiger Flughafen und 38 Grad Celsius erwartet. Weiter geht es 03:30 Uhr nach Bengaluru. Fae schläft gerade zu unseren Füssen mitten im Gang. Aber es ging nicht mehr anders.
Samstag, 24.08.2013

Aufregung

Nun sind die letzten Vorbereitungen getroffen.

Die Kinder sind im Bett, wir räumen die Wohnung noch ein wenig auf, weil es ja schön aussehen soll, wenn wir wieder kommen.

Dann werden auch die Erwachsenen sich so langsam in's gemütliche Bett begeben und hoffen, dass sie bald wieder eben solches in weiter Ferne genießen werden können. Wir dürfen gespannt sein.

 

Dienstag, 06.08.2013

Reiseübersicht

Unsere Reise wird uns durch das Gebiet Kerala, südwestliches Indien, führen. Die wichtigsten Stationen sind hier einmal aufgeführt. Da es keinen Direktflug gibt, werden wir in Dubai zwischenlanden und dann weiter nach Bangalore fliegen.

Bangalore-Hassan-Mysore-Wayanad-Cochin-Periyar-Kanjirapally-Houseboat-Marari-Cochin